7. österreichisch - bayerisches Spaniel - Wanderwochenende in Zell am See

vom 17.- 20. Mai 2007

Bericht Franz Reisner

Als ich am Donnerstag bei strömenden Regen in Zell ankam und von Maria Luise Doppelreiter begrüßt wurde konnten wir nur hoffen dass die Wettervorhersage stimmt. Es wurde Sonnenschein und Hitze prognostiziert, ich dachte schon wer's glaubt wird selig. Als es um 23 Uhr noch in Strömen regnete glaubte keiner mehr an Wetterbesserung. Das sehr gute und umfangreiche "Pinzgauer Bauernbüfett" im "Hotel zur Seilbahn" ließ uns das miese Wetter draußen aber schnell vergessen. Nach der Begrüßung durch MLD teilte uns Wanderführer Heinz Fuchs mit was wir - geeignetes Wetter vorausgesetzt - am nächsten Tag unternehmen wollen. Für die "Sportgeher" eine längere Tour im Raum Saalfelden unter Führung von ihm selbst, für die "Gemütlicheren" eine Wanderung zum Ritzensee unter Führung seiner Frau Elvira. Wer beides nicht wollte hatte den Tag zur freien Verfügung. Doch vor der Abfahrt zu den Wanderungen musste um 9 Uhr - im Auftrag des ÖJSpK Präsidenten - ein Gruppenfoto gemacht werden, eine lustige Angelegenheit wie sich herausstellte die auch eine Bilderserie verdient hat. Warum lustig? Weil um diese Zeit noch sehr viele, vor allem Spätaufsteher, noch beim Frühstück saßen oder mit ihren Hunden zum "Lackimachen" unterwegs waren. Obwohl nur 48 Menschen mit etwa gleich vielen Hunden aufzustellen waren glaube ich dass zum Foto nicht alle erschienen waren, zumindest erweckte es den Eindruck. Sie können ja in der nächsten "PRO SPANIEL" nachzählen. Bis der Profi-Fotograf seine Bilder machen konnte dauert es eine ganze Weile, diese Zeit nutzte ich meinerseits für Fotos um den "Aufmarsch" zu dokumentieren.

Wann letztendlich der Fotograf seine Bilder schießen konnte und wie viele Teilnehmer im Bild sind darauf habe ich nicht mehr geachtet, ich habe mich auf jeden Fall dabei köstlich unterhalten.

Der erste Ausflug

Um ca. 10 Uhr ging es ab nach Saalfelden. Heinz Fuchs entschied dass wir die "Sportgehergruppe" teilen sollten. Die ganz "Harten" gingen mit ihm zur "Peter Wiechenthalerhütte" (auf 1707 m, etwa 2 1/2 bis 3 Stunden Marsch steil bergauf), 4 Personen gingen mit mir zur "Steinalm" (1268 m, etwa 1,5 Stunden Marsch, auch nicht gerade eben). Am Parkplatz vor einem Einkaufszentrum in Saalfelden trennten wir uns und ich fuhr mit meiner Gruppe zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf die Steinalm. Damit auch unbeteiligte wissen wo das liegt ahbe ich eine Karte für sie. Die roten Punkte sind der Ausgangspunkt, die rot-weiss-rote Fahne das jeweilige Ziel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regnete es am Donnerstag noch in Strömen schien am Freitag die Sonne. Der Bergwetterbericht sagte -2° in 2000m Seehöhe, dementsprechend waren wir bekleidet. Als wir an unserem Ausgangspunkt, ein Parkplatz neben einem Bach, ankamen war es auch noch kühl. Der von Anfang an steile Weg sorgte aber dass wir rasch unsere "Betriebstemperatur" erreichten, ich kam zeitweise sogar darüber. Schwitzend stiegen durch den Wald, vorbei an der sogenannten "Kühhöhle", auf. Ein lokales Naturdenkmal. Für uns war es eine Kühlhöhle. Je höher wir kamen desto wärmer wurde es, die am Vortag "gespeicherten Biere" traten über unsere Haut wieder an die Oberfläche. Zwischendurch genossen wir den herrlichen Ausblick zurück auf das Saalachtal bis hinaus nach Zell am See, vor uns schneebedeckte Berge im grellen Sonnenschein. Als wir aus dem Wald auf die Almwiesen der Steinalm kamen sahen wir ganz oben am Grat, direkt an einen Abbruch, die "Peter Wiechenthalerhütte" wohin unsere andere Gruppe unterwegs war.

Ein "Oberschwitzer", wie ich einer bin, verliert bei so einer Wanderung und so sommerlichen Temperaturen (bis zu 34°) allerhand an Flüssigkeit. Dies anscheinend wissend kam uns Reiner Fein - er war mit seiner Frau Claudia und Doris Evans schneller (weil auch jünger als meine Begleiterin und ich) - mit einem Bier in der Hand auf den letzten hundert Metern entgegen. Einem durstigen Gesellen wie mir erschien er wie der Erzengel Gabriel. Ich freu' mich immer wenn ich Reiner seh', diesmal war die Freude noch größer.

Nach einen kleinen Jause - für unsere deutschen Freunde übersetzt: Brotzeit - gingen wir wieder talwärts weil um 17 Uhr noch eine Seerundfahrt in Zell am See am Plan stand. Für einige Fotos war aber schon Zeit, vor allem will ich ihnen das tolle Panorama welches wir genossen nicht vorenthalten.

 

Steinalmpanorama